Eine Abschiednahme ist nicht nur für den Verstorbenen,
sondern auch für Sie

Ein letztes Mal direkt Abschied nehmen

Nach dem Tod eines geliebten Menschen ist es für die Hinterbliebenen oft ein Trost, sich ein letztes Mal von dem Verstorbenen persönlich verabschieden zu können – also nicht wie bei der Trauerfeier in einem geschlossenen Sarg oder an der Urne. Die Gelegenheit zu nutzen, um Unausgesprochenes zu sagen oder letzte Worte mit auf den Weg zu geben. Aber auch Erinnerungsstücke, wie das Foto der letzten Familienfeier, gemalte Bilder der Enkelkinder, die Tabakpfeife, die Opa so gern geraucht hat, einen lieben Brief oder einfach nur die Lieblingsblumen, können als Beigabe mit in den Sarg gelegt werden. Den Verlust wirklich zu begreifen, den Verstorbenen also eventuell ein letztes Mal zu berühren, zu streicheln, zu küssen, ist ein wichtiger Schritt, um den Einstieg in die Trauer zu finden und sie zu bewältigen, denn Trauer muss durchlebt werden. Haben Sie keine Furcht vor diesem Schritt, Sie werden es im Nachhinein nicht bereuen. Gerade bei einer schmerzhaften Krankheit, die dem Tod vorausging, werden sie das nun ruhende, friedvolle Gesicht als Beruhigung empfinden und das letzte Bild wird so vielleicht weniger negativ in Erinnerung bleiben. Sie können sich auch langsam vortasten und erst einmal nur in einem Raum sitzen, mit Abstand zum Sarg. Fangen Sie an Zwiesprache zu halten, alles anzubringen, was auf Ihrem Herzen liegt. Irgendwann verspüren Sie dann vielleicht das Bedürfnis nach einer Berührung und wenn nicht, ist das gar kein Problem und Sie werden sich auch so erleichtert fühlen. Lassen Sie sich dabei alle Zeit, die Sie benötigen.
Die Abschiednahme kann am Sterbeort im Bett oder auf dem Sofa stattfinden, bei einer Aufbahrung im Sarg bei GBG Bestattungen oder auch an anderen geeigneten Orten. Der Sarg sollte bei der Abschiednahme geöffnet sein. Wir beraten Sie gern ausführlich und begleiten Sie auf Wunsch auch während der Abschiednahme. Wir lassen Sie in diesen schweren Stunden nicht allein.